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Forschung und Umsetzung auf höchstem Niveau prämiert


365 Orte – Land der Ideen: Herausragende Leistung der Ingenieure von Ziehl-Abegg im Bereich Wissenschaft ausgezeichnet.

 

Ziehl-Abegg ist Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Mehr als 2000 Bewerbungen wollten als vielversprechendste Zukunftsideen gekürt werden. Das neu entwickelte widerstandsarme Lüfterrad von Ziehl-Abegg hat in der Kategorie „Wissenschaft“ die Expertenjury überzeugt. Bei diesem Ventilatorrad haben die Ingenieure einen neuen Verbundwerkstoff geschaffen, um Erkenntnisse aus der Natur (Bionik) praxistauglich umzusetzen.

 

„Ich freue mich, dass wir in der Kategorie Wissenschaft als einziges Industrieunternehmen in ganz Baden-Württemberg ausgezeichnet worden sind“, freut sich Vorstandschef Peter Fenkl. Die ebenfalls gekürten Wissenschaftspreisträger im Ländle sind zwei Fraunhofer-Institute, das Karlsruher Institut für Technologie, sowie die Uni Freiburg und die Hochschulen in Offenburg und Heidelberg. „Das unterstreicht, wo die Leistung unserer eigenen Forschung und Entwicklung angesiedelt ist“, betont Fenkl. Am Stammsitz in Künzelsau tüfteln täglich mehr als 300 Techniker und Ingenieure, wie die Produkte von Ziehl-Abegg noch energiesparender und leiser werden können.

 

„Die Form eines Wassertropfens ist ideal, um Ventilatoren zu konstruieren, die leiser laufen und deutlich weniger Energie benötigen. Sie konnte jedoch bislang nicht realisiert werden, da für die Herstellung der Lüfterräder wegen der hohen Belastungen nur Metall verwendet werden konnte“, erklärt Entwicklungschef Dr. Omar Sadi. Erst der neu entwickelte Verbundwerkstoff ZAmid hat die Idealform eines Lüfterrades verwirklichen lassen. Zudem ist auch der Stromverbrauch im Betrieb 15 Prozent niedriger. „Damit setzten wir erneut einen Meilenstein in Sachen Energieeffizienz“, betont Sadi. Dass der neue Werkstoff zu 100 % recycelbar ist, unterstreicht den nachhaltigen Ansatz bei den Produkten von Ziehl-Abegg.

 

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ zeichnet in dem Wettbewerb zukunftsweisende Ideen und Projekte aus, die die beeindruckende Ideenvielfalt und Innovationskraft Deutschlands sichtbar und erlebbar machen. „Als Preisträger zeigen Sie, dass Deutschland ein Land der Ideen ist“, gratuliert Christina Nuhr von der Deutschland-Initiative. „Der Wettbewerb ‚365 Orte im Land der Ideen‘ steht stellvertretend für die vielfältige Innovationskraft hierzulande. Die ‚Ausgewählten Orte 2012‘ sind Ideen, die begeistern, von Menschen, die echtes Engagement zeigen. Sie stehen für Fortschritt und Zukunft in Deutschland“, so Jürgen Fitschen, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bank.

 

 

Über den Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“

Der Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ wird seit 2006 gemeinsam von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank realisiert. Die Initiative unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und die Deutsche Bank prämieren jährlich 365 herausragende Projekte und Ideen, die einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten. Im Bereich Wissenschaft sind in Baden-Württemberg ausgezeichnet worden: Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM, Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – Institut für Mess- und Regelungstechnik (MRT), Forschungsgruppe Palliativmedizin Uni Freiburg, SRH Hochschule Heidelberg und Hochschule Offenburg.

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