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Konzert der Jugendmusikschule

Bunter Reigen zur Begrüßung

Blätter, Blumen, Schneeflocken. Zum Beginn der Begrüßungsmatinee der
Jugendmusikschule waren gleich alle Jahreszeiten auf der Bühne versammelt. Die
jüngsten Musikschülerinnen und -schüler führten in phantasievollen Kostümen das
“Lied von der Jahresuhr” auf. Begeistert waren nicht nur die stolzen Eltern und
Großeltern, auch die Kleinen hatten viel Spaß daran. Schon traditionell findet
im Oktober ein Begrüßungskonzert der Jugendmusikschule für die neuen
Schülerinnen und Schüler statt. Schulleiter Jürgen Koch begrüßte die Zuhörer in
der Stadthalle. “Wir haben in diesem Jahr rund 150 neue Schüler”, stellte er die
aktuellen Zahlen vor.

Neu ab 2012: Musikzwerge
Kinder ab drei Jahren besuchen den Unterricht in der Jugendmusikschule. Die
Möglichkeiten reichen von der musikalischen Früherziehung bis zum
Jugendsinfonieorchester. In den nächsten Jahren wird das Programm noch weiter
ausgebaut. “Ab 2012 wird es ein Angebot schon für Kinder ab einem Jahr geben”,
verriet Jürgen Koch. Bei den “Musikzwergen” können Kinder mit ihren Eltern
teilnehmen. Dieser frühe Einstieg in die Musik soll das Thema auch in den
Familien wieder stärker ins Bewusstsein bringen. Im Idealfall wird dadurch auch
das häusliche Musizieren als alte und neue gemeinsame Freizeitbeschäftigung
wiederbelebt. Für alle Altersgruppen steht die Freude an der Musik im
Mittelpunkt. Neu sind auch Streicherklassen am Ganerben-Gymnasium und
Bläserklassen an der Realschule.

Handgemachte Musik mit Herzblut
Einen großen Dank richtete Jürgen Koch an den Förderverein der
Jugendmusikschule. Durch sein Engagement werden immer wieder Mittel für die
Anschaffung von Instrumenten zusammen getragen, die dann den Schülern für den
Unterricht gegen eine geringe Leihgebühr zur Verfügung gestellt werden können.
Die meisten Schüler an Streich- oder Blasinstrumenten, Gitarren oder Akkordeon
nutzen dieses Angebot und müssen dadurch kein eigenes Instrument anschaffen.
Seit Bestehen des Fördervereins wurden bereits mehrere Hunderttausend Euro für
Instrumente investiert. Dass sich diese Investition und der Eifer der
Schülerinnen und Schüler lohnt, davon vermittelte das Begrüßungskonzert einen
ersten Eindruck. Die Kids aus der musikalischen Früherziehung, die
Streicherbande, Kindersingstunde und mehrere Solisten zeigten ihr Können. Zum
Abschluss trat die Jazzcombo in neuer Formation auf und erntete ebenfalls viel
Beifall. Welche Tipps können die größeren Schüler den neuen mit auf den Weg
geben? “Viel Musik hören”, darin waren sich die Mitglieder der Jazzcombo einig.
“Handgemachte Musik mit viel Herzblut” sollte es sein, nicht nur die gängigen
Stücke aus den Charts. Und um eines kommt niemand herum: fleißiges Üben gehört
natürlich auch dazu.