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IRIE RÉVOLTÉS IN KÜNZELSAU

“Haut les bras, les rebelles sont là”, singen die IRIE RÉVOLTÉS. “Hoch die Arme, die Rebellen sind da.” Unglaublich, aber wahr! IRIE RÉVOLTÉS kommen nach Künzelsau.

Ihre beinahe ausverkaufte MOUVEMENT MONDIAL TOUR 2010 führte sie durch die großen Clubs von Deutschland, Tschechien und der Schweiz. Umso mehr kann man sich darauf freuen, IRIE RÉVOLTÉS im Peka-Kaufhaus in Künzelsau zu erleben. Historisch bedeutsam und hautnah!

Aufgrund der Räumlichkeit wird es nur beschränkt Karten geben, sichert euch deshalb so schnell wie möglich euer Ticket im VVK ab dem 01. März 2011. Ganz einfach! Ganz bequem!

VVK: 12 Euro zzgl. Gebühren bei Amiando
AK: 17 Euro

Bitte nutzt die öffentlichen Parkplätze in Künzelsau , an der Location direkt wird es keine Parkmöglichkeiten geben.

Das KOKOLORES freut sich riesig !

Aufgeheizt und voller Tatendrang präsentiert sich das neue Album „Mouvement Mondial“ und spiegelt zugleich das Lebensgefühl der neunköpfigen Combo Irie Révoltés wieder. „Übersetzt heißt unser neues Album ‚weltweite Bewegung’, und genau das wollen wir auch sein. Eine globale Bewegung, die die Missstände in unserer Welt anprangert und von der wir uns als ein aktiver Teil verstehen“, so Sänger Carlito. Mit ihrem Song „Aufstehen“ setzen sie deutliche Signale und singen: „Aufstehn – wir setzen alles in Bewegung… ey lasst uns aufstehn für eine weltweite Bewegung…“, und rufen zum globalen Protest – eingebettet in mitreißende, rebellische und roughe Beats.
Ohne dabei zornig zu klingen: „Wir versuchen, brisante Themen mit positiven Energien zu verbreiten und somit Motivation zu schaffen um gemeinsam etwas zu bewegen,“ erklärt Drummer Flex. Und wenn eine Band über Engagement, Bewegung und Zusammenhalt singen darf, dann Irie Révoltés.

In diesem Jahr feiern die Jungs ihr 10-jähriges Bandbestehen und spielten sich aus eigener Kraft auf die Hauptbühnen der großen Festivals in Deutschland. Auf über 400 Konzerten, von Demonstrationen, über Benefiz-Veranstaltungen, bis hin zu ausverkauften Tourneen, stellten sie in den vergangenen Jahren ihre Live-Qualitäten und Partytauglichkeit unter Beweis. Ihr Debüt-Album „Voyage“ verkaufte sich über 10.000 mal.

Angefangen hat alles mit einem Auftritt im Karlstorbahnhof in Heidelberg. Sänger Mal Élevé und Schlagzeuger Flex, die zuvor in einer Punkband spielten, Carlito, Mal Élevés ebenfalls singender Bruder, Rapper Silence, Gittarist idoT, Bassist Conriot und ein paar andere Musiker spielten vor ausverkauftem Haus. Der Mix aus Ska, Reggae, HipHop und Dancehall mit französischen und deutschen Lyrics brachte die 800 Besucher in Bewegung und legte so den Grundstein für Irie Révoltés (übersetzt: Fröhliche Aufständische). Mit dem Keyboarder Chriggi, Saxophonist Toby! und Trompeter Mickez war die Combo dann komplett und katapultierte sich 2001 auf die Festivalbühnen. Dort reißen sie noch heute, neun Jahre später, mit geballten Fäusten und einer unschlagbaren Livepräsenz die Mengen mit. „Keiner von uns hat bisher eine längere Beziehung geführt,“ lächelt Carlito. „Zehn Jahre ist schließlich eine verdammt lange Zeit, und in jeder gut funktionierenden Beziehung steckt harte Arbeit“, fügt Flex hinzu. „Gerade wenn du deinem Stil treu bleiben willst und dich in keine Schublade stecken lässt.“

Auch „Mouvement Mondial“ passt mal wieder in keine musikalische Schublade – und will es auch gar nicht. Irie Révoltés produziert keine Körbchengrößen, sondern lebendige Musik, die sich nicht anpasst. Mal gerappt, mal gesungen, mal französisch, mal deutsch, aber immer laut und erreichbar. Der Track „Merci“ vom neuen Album schafft es, Herzen und Hände in Bewegung zu bringen und sich zugleich bei Freunden und Familie für ihre tatkräftige Unterstützung zu bedanken. So setzt „Merci“ nicht zuletzt auch den Impuls, generell öfter mal wieder einfach „Danke“ zu sagen.

Vier Jahre haben die Jungs an dem neuen Album gearbeitet und sind im Sommer 2010 gewappnet für einen musikalischen Streifzug durch die Welt. Mit ihren sozialkritischen Songs „Travailler“ und „Zeit ist Geld“ treffen sie genau den Puls der Zeit. Zeigen mit ihrem Engagement für Initiativen und Hilfsorganisationen wie zum Beispiel „Rollis für Afrika“, „Viva con Aqua“ oder „Kein Platz für Rassismus“ Möglichkeiten auf, etwas zu tun. Ohne erhobenen Zeigefinger. „Keiner von uns ist perfekt, und das wollen wir auch niemals sein. Aber schon kleine Taten können große Wirkungen haben. Hauptsache, man schiebt etwas an“, findet Flex. Mit „Mouvement Mondial“ haben sie dafür schon mal den perfekten Zündstoff kreiert.