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Kurz und knackig – Die Bürgerversammlung

Die Bürgerversammlung am Aschermittwoch war erfreulich kurzweilig. Aktuelle Themen wurden seitens Bürgermeister Neumann auf den Punkt gebracht.

Vorab erhielten alle Bürger den Verwaltungsbericht der Stadt in Druckversion. Mit dem Bericht wurde ein grünes Faltblatt übergeben, welches Aufschluss über den jährlichen Aufwand der städtischen Einrichtungen gab und die Investitionsschwerpunkte für 2011 aufzeigte (siehe oben).

Der Bürgermeister wies zunächst darauf hin, dass Fragen, die an der Bürgerversammlung ungeklärt bleiben sollten, anlässlich der kommenden Gemeinderatssitzungen nochmals gestellt werden könnten. Dort gäbe es dann auch genug Sitzgelegenheiten(, die in der überquellenden Stadthalle am Tag der Versammlung nicht vorhanden waren), was das Publikum doch versöhnte.

Herr Neumann gab zunächst einen Überblick über die städtischen Veranstaltungen der Vergangenheit, wobei er zunächst auf die erfolgreiche Blutspendenaktion verwieß. Es sei das beste Ergebnis, dass bei einem Einzeltermin in Baden-Württemberg und Hessen jemals erreicht wurde.

Sodann folgte ein Rückblick auf das Jahr 2010, der natürlich auch die eigene Wahl des Vortragenden zum Bürgermeister von Künzelsau beinhaltete. Weitere Höhepunkte waren das Richtfest für die Mehrzweckhalle auf den Taläckern, die Umwandlung der Hauptschule zur Werkrealschule, die Einweihung des Stadtmuseums, 150 Jahre freiwillige Feuerwehr Künzelsau, das Albert Berner Kinderfest ( das Weltkinderfest welches kurz zuvor stattfand wurde leider vergessen ), die Erfolge des Fechtklubs, die Fertigstellung der B19 Umgehung Gaisbach nach 2 Jahren Bauzeit, 25 Jahren Planung und einem 6 Millionen Euro Kostenanteil der Stadt und das 10jährige Jubiläum des Künzelsauer Schwimmbades. Herr Neumann frug: “Wann waren denn Sie das letzte Mal im Schwimmbad?”, wobei nur dem eingeweihten Badegast bekannt ist, dass Herr Neumann ab und an auch dort seine Bahnen schwimmt.

Auch das 40-jährige Jubiläum der Jugendmusikschule und der Neubau der Aussegnungshalle blieben nicht unerwähnt. Dank sagte Herr Neumann allen Bürgern, die mithalfen die Idee der Ehrenbürgerin Carmen Würth umzusetzen, und aus dem alten Rathaus in der Vorweihnachtszeit einen Adventskalender machten.

gut besuchte Stadthalle

Für 2011 gab Herr Neumann vor, dass es das gemeinsame Ziel sein müsse, ein attraktiver Standort zu bleiben, der finanziell solide aufgestellt ist und in dem sich Bürger, Unternehmen und Gäste wohlfühlen. Dieses Ziel kann laut Bürgermeister nur erreicht werden, wenn Bürgerschaft, Unternehmen und Stadtverwaltung an einem Strang ziehen. Hierzu rief er auf.

“Wer sich als Gegner des Anderen versteht, hat meiner Meinung nach die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Wir sind bereit und laden Sie ein, sich zu beteiligen”, so Neumann.

Der Versammlungsleiter

Es erfolgte der Hinweis, dass 2011 das Jahr sei, in dem es erstmals seit 2008 wieder möglich sei, einem Überschuss zu erwirtschaften. Hierdurch seien die geplanten Investitionen von 5,7 Mio Euro erst möglich geworden. Von der Straßensanierung bis zur Breitbandversorgung sei Vieles geplant (sie oben – grünes Faltprospekt). Die Beplanung des Areals “An der Stadtmauer” wurde als Thema für 2011 erwähnt, wobei die Erweiterung der Bücherei eines der Schwerpunktthemen ist (vgl. den Bericht aus dem technischen Ausschuss).

Bürgeranfragen gab es nur wenige. Es kann hier lediglich die Frage nach strukturellen Investitionen auf den Taläckern hervorgehoben werden. Hierzu gibt es laut Herrn Neumann Überlegungen.

Der offizielle Teil der Bürgerversammlung war in schlanken 40 Minuten erledigt, was einer zukünftigen Bürgerbeteiligung keinen Abbruch tut, da die Einladung des Bürgermeisters in die Gremien steht.

Die Künzelsauer Bürgerschaft