Weihnachtskonzert am 26.12. mit Indie-Rock

Zum traditionellen Weihnachtskonzert hat der Jugend und Kulturverein Kokolores e.V.  in diesem Jahr eingeladen: VELOJET!

Eingängige Gitarrenriffs, harmonischer Gesang – zwischen Indie und Pop schlagen die Debüt-Songs des Quartetts vor allem beim alternativen Jugendradiosender FM4 und dem österreichischen Musikfernsehsender gotv ein. Doch auch hierzulande gewinnt man Anhänger, dafür sorgen Auftritte bei einschlägig bekannten Festivals, etwa auf Hamburgs Reeperbahn. Im Vorprogramm der Babyshambles, Killers oder Kettcar machen Velojet in der Heimat von sich reden.

„Indierock, straight aber üppig, überschwänglich und doch glasklar. Wenn VELOJET aus England kommen würden, wären sie als „The next big thing“ längst zu Tode gehypt worden.“ (Melodie & Rythmus)

Mehr unter: www.myspace.com/velojet [indie/rock/pop]

“The corridors are filled with memories / They stick with you like the smell of gasoline”, lauten die ersten Zeilen auf “Heavy Gold and the Great Return of the Stereo Chorus” und geben die Richtung der Platte vor. Dies ist, wenn man so will, eine Aufarbeitungsplatte, eine, die Feuer mit Feuer bekämpft und Geister der Vergangenheit beschwört: “The chaos came just like a ghost”, heißt es etwa an anderer Stelle, und um selbst Abstand zu gewinnen und die Dinge von außen betrachten zu können, kam es gar zu einer Art Auftragsarbeit. Hubert Weinheimer steuerte den Text zum Song “The Great Return of the Stereo Chorus” bei: “Ich habe Hubert erzählt, dass ich im Moment viele Erinnerungen aufzuarbeiten habe”, sagt René, “und wollte das aus der Sicht eines Außenstehenden zusammengefasst haben. Und so hat er quasi den Text auf mich zugeschnitzt.” 

René mag Album Nummer drei als eine “schwarze, dunkle” Platte sehen, und sie klingt vielleicht tatsächlich nicht so unbeschwert wie ihre Vorgänger. Sie strahlt aber nicht weniger und ist wohl der bis dato beste Tonträger von Velojet – und das will was heißen. Denn mit jedem Ton, mit jedem gesungenen Wort klingen Velojet immer nach Velojet, so manche an die Beatles angelehnte Akkordwechsel hin, so manche Reminiszenz an Bowie in seiner Glam-Phase her. Ein größeres Kompliment kann man einer Band nicht machen. Überzeugen Sie sich selbst.